FAQ's

Der Pledge von Wirkungsanteilen ist in der Form einer virtuellen Beteiligung aufgebaut, ähnlich dem Konzept einer Mitarbeiterbeteiligung.
Der Stiftung Wirkungsanteil werden keine „echten“ Geschäftsanteile an dem Startup gewährt. Die Beteiligung erfolgt rein virtuell. Folglich erwirbt die Stiftung Wirkungsanteil keinerlei Stimm- oder sonstige Gesellschafterrechte an dem Startup.

Die Stiftung Wirkungsanteil ist eine Non-Profit-Organisation, die sich zum Ziel gesetzt hat, Gründer*innen von Startups in Deutschland zu unternehmerischem, gesellschaftlichem Engagement zu befähigen. Durch einen einfachen und schnellen Zugang wollen wir inspirieren, Wissen vermitteln und Gründer*innen ermutigen ihren Erfolg zu teilen.

Die Stiftung Wirkungsanteil vertritt keinen spezifischen Wirkungsbegriff. Wir verstehen, dass sich Wirkung auf unterschiedlichen Ebenen, gesellschaftlich, organisationsspezifisch oder auf persönlicher Ebene unterschiedlich dar- und einstellen kann. Jede positive Veränderung hin zu mehr Gemeinwohl begrüßen und unterstützen wir.
Zukünftig werden wir an der Messung unserer eigenen Wirkung in Form eines Impact-Reports arbeiten.

1. Wirkungsanteilsvertrag wird von allen Gründer*innen unterschrieben.
Alle Details erfahrt ihr in unserem Playbook und durch einen persönlichen Austausch mit uns.

2. Euer Cap Table stimmt dem Gesellschafterbeschluss zu.
Eine entsprechende Vorlage und ein Infoschreiben für eure Gesellschafter*innen bekommt ihr dabei von uns.

3. Kommunikativen Mehrwert nutzen.
Unser Social Media Paket und der „Wirkungsanteil-Batch“ helfen euch dabei euer Commitment zu kommunizieren.

4. Von Unterschrift bis nach dem Exit könnt ihr die für euch passenden Empfängerorganisationen wählen.
Wir beraten für die effektivste Mittelverwendung.

5. Enjoy the community! 
Genießt den Zugang zu exklusiven Events und Knowledge Sessions. Dabei gilt: Alles kann – nichts muss.

Nach dem Pledge hast du Zugriff auf Ressourcen & Wissen, Möglichkeiten dein Commitment sichtbar zu machen, Zugang zu ungezwungenen & vertrauensvollen Events und eine wachsende Community aus gleichgesinnten Gründer*innen.

Grundsätzlich können alle Startups die ein in Deutschland eingetragenes Unternehmen sind und einen möglichen Exit oder Börsengang anstreben Anteile an die Stiftung Wirkungsanteil pledgen.

Diese Unternehmen können sowohl kurz nach Gründung teilnehmen, als auch wenn sie bereits mehrere Millionen wert sind und einige Mitarbeitenden beschäftigen.
Die teilnehmenden Startups können aus jeglicher Branche kommen.

Die Mindesthöhe des Pledge für Startups beträgt 1% des Equity. Es sollte in etwa dem Wert entsprechen, den ein*e führende*r Mitarbeiter*in durch ein Mitarbeiter*innenbeteiligungsprogramm bekommen würde. Der Pledge ist vertraulich, wir wollen euch jedoch ermutigen einen Prozentsatz von wirkungsvoller Höhe auszuwählen.

Uns ist bewusst, dass Startups unterschiedliche Wege in ihrem Wachstum beschreiten. Wir möchten Gründer*innen ermutigen, ihren Beitrag für eine enkelfähige Gesellschaft zu leisten.

Der Pledge hat sich international bereits als wirkungsvoll erwiesen und wird von vielen der Stakeholder*innen unterstützt und begrüßt. Es ist eine wirkungsvolle Möglichkeit, um euer Engagement zu formalisieren und offiziell zu bekräftigen. Wir unterstützen euch dabei, euer Commitment mit dem eigenen Team und weiteren Stakeholder*innen zu kommunizieren.

Der Pledge ist in der Form einer virtuellen Beteiligung aufgebaut, ähnlich einer Mitarbeiterbeteiligung.
Die Wirkungsanteile verwässern im Zuge zukünftiger Finanzierungsrunden, genau wie deine eigenen Anteile an deinem Startup. Wirkungsanteile sind nachrangig, d.h. im Rang hinter möglichen Liquidationspräferenzen von Investoren. Somit ist gesichert, dass die Beteiligung der Stiftung Wirkungsanteil von Investoren akzeptiert wird.

Das online Pledge Formular ist nicht rechtlich bindend, der anschließende Vertrag schon.

Für mehr Details nimm bitte Kontakt mit uns auf.

Nein, wir halten uns aus der Führung des Unternehmens raus und verfügen aufgrund der rechtlichen Konstruktion über keine Stimm- oder sonstigen Gesellschafterrechte.

Im Gegenteil! Schon in der Frühphase der Unternehmung ein Bewusstsein für unternehmerische gesellschaftliche Verantwortung zu entwickeln, fördert den Wachstumsprozess und ist ein Nobrainer für Investor*innen.

Wenn es nicht zu einem Liquiditäts-Event kommt oder eure Gründung scheitert, löst sich der Pledge automatisch auf. Es entstehen keine weiteren zu erfüllenden Verpflichtungen gegenüber der Stiftung. Wir hoffen, euch bei eurem nächsten Vorhaben wieder als Teil der Community begrüßen zu dürfen.

Es müssen keine weiteren Anteile an die Stiftung übertragen werden. Einige Unternehmen tun dies jedoch großzügigerweise, um die Verwässerung des Pledges durch weitere Finanzierungsrunden zu vermeiden.

Die Gründer*innen können mitentscheiden, an welche Organisationen die Erlöse des Wirkunganteils fließen werden. Die Stiftung kann bei der Auswahl unterstützen und Empfehlungen aussprechen, um eine möglichst hohe Übereinstimmung zwischen Unternehmenszweck und Spendenempfänger*in zu ermöglichen.

Bei der Empfängerorganisation muss sich um eine eingetragene Non-Profit-Organisation handeln und dem Rahmen, der durch den Gesellschaftsvertrag der Stiftung Wirkungsanteil gGmbH gedeckten Zwecke, übereinstimmen.

(In unserer Satzung findest du alle Details)

Die Stiftung finanziert sich durch großzügige Partnerorganisationen und private Spenden. Wir bemühen uns aktiv um die Finanzierung durch Kapitalgeber*innen und andere Quellen so dass letztendlich 100% der Erlöse aus Beteiligungen für gemeinnützige Zwecke verwendet werden.

Zum Zeitpunkt des Exits behalten wir es uns vor, bis zu 10% der Erlöse zu verwenden, um unser laufendes Budget zu sichern und die Fortsetzung unserer Arbeit für die Community zu ermöglichen.

Darüber hinaus laden wir alle Mitglieder ein, im Falle eines Exit, einen beliebigen Betrag an die Stiftung zu spenden, um die weitere Arbeit zu gewährleisten.

Unternehmen und Privatpersonen können die Stiftung mit einer privaten Spende unterstützen, um die operative Arbeit zu finanzieren. Unser Overhead ist aufgrund der Vielzahl an generösen Unternehmen, die uns pro-bono unterstützen, zudem sehr niedrig.